Christoph Hübner
Regisseur
Mitglied der Jury Dokumentarfilm
Nach seinem Jurastudium wechselte Christoph Hübner ins Regiefach an die HFF München. Es folgten zahlreiche, überwiegend dokumentarische Filme, meist in Zusammenarbeit mit Gabriele Voss. Neben der Gründung des RuhrFilmZentrums und einer eigenen Filmproduktion führten ihn Lehraufträge an die HfbK Hamburg und später ins Ruhrgebiet. Hübner erhielt zahlreiche Auszeichnungen, z.B. den Adolf Grimme Preis, wurde selbst zum Gegenstand verschiedener Dokumentationen, etwa von Alexander Kluge oder Peter Kremski, und er schuf schließlich selbst das Fernsehformat "Dokumentarisch Arbeiten", dessen vierte Staffel mit Gesprächen mit Harum Farocki, Erich Langjahr und Nikolaus Geyrhalter 2004 gesendet wurde. Nach der Langzeitdokumentation "Prosper/Ebel – Chronik einer Zeche und ihrer Siedlung" (Teil I: 1973-83, Teil II: 1995-98) sorgte vor allem Hübners Kinodokumentarfilm über Jungfußballer bei Borussia Dortmund "Die Champions" für Aufsehen, zuletzt entstand das Werk "Thomas Harlan – Wandersplitter".